Statkraft startet Projekt zum Weiterbetrieb von Windkraftanlagen

05.02.2018 | News

Windkraft Altanlage

Wir suchen nach Lösungen, damit Ihre Windanlage nach 2020 nicht der Vergangenheit angehört.

Nach 2020 läuft für viele Windkraftanlagen die EEG-Förderung aus. Hiervon werden auch einige Anlagen betroffen sein, die derzeit von Statkraft direktvermarktet werden. Grund genug, sich schon jetzt diesem Thema anzunehmen.

„Viele Gründe sprechen für Stakraft, wenn es um den Weiterbetrieb von Windkraftanlagen nach 2020 geht“, meint Sascha Schröder, Vice President Commercial Strategy und Leiter des neu gestarteten Projekts zum Weiterbetrieb von Windanlagen bei Statkraft. „Zum einen sind viele noch förderfähige Anlagen in unserem Portfolio, die in wenigen Jahren den EEG-Anspruch verlieren werden. Das gibt uns die Möglichkeit einer kosteneffizienten Bündelung von Altanlagen. Zum anderen betreiben wir in anderen Ländern bereits jetzt schon viele Windkraftanlagen außerhalb von Förderungssystemen. Insgesamt sehen wir uns somit gut für die Zeit nach dem EEG aufgestellt“.

Die niedrigen Strompreise an der Börse von durchschnittlich 30 EUR/MWh lassen Betreibern von Altanlagen wenig Spielraum beim Weiterbetrieb. Oftmals ist die Möglichkeit zum Repowering nicht gegeben, technisch sind viele Anlagen aber durchaus in der Lage noch weitere Jahre grünen Strom zu erzeugen. Deshalb sind neue Vermarktungskonzepte oder höhere Kosteneffizienz dringend notwendig. Idealerweise müssen alle Möglichkeiten, die die Profitabilität steigern, identifiziert und ausgeschöpft werden.

Zwar gehen Experten von steigenden Strompreisen in den kommenden Jahren aus, allerdings wird bei steigendem Anteil der Stromerzeugung aus Windkraft auch weiterhin mit negativen Preisen in einzelnen Stunden zu rechnen sein. Das heißt: Ob eine Windkraftanlage von dem Preisanstieg profitiert, hängt stark davon ab, wann sie Strom erzeugt – was wiederum von ihrem Standort, dem Turbinentyp und der Nabenhöhe abhängt. Letztendlich werden sich Altanlagen dann vielmehr am eigentlichen Strombedarf orientieren müssen, als das bislang der Fall ist.

Das Projekt bei Statkraft startet zunächst mit einer umfangreichen Datenerhebungsphase, um ein möglichst genaues Bild von der Situation nach 2020 zu erhalten. Darauf basierend werden im weiteren Verlauf des Projekts mögliche Lösungswege genau unter die Lupe genommen. Die Experten von Statkraft betrachten hierzu rechtliche, technische und wirtschaftliche Aspekte.

Sprechen Sie uns bitte an, wenn auch Sie Ihre Altanlagen nach 2020 weiterbetreiben wollen. Über die Fortschritte und Erkenntnisse unseres Projekts halten wir sie in weiteren Blog Einträgen auf dem Laufenden.